AfD-Landratskandidat Martin Simon verspricht: Erster Antrag im Kreistag – Arbeitspflicht für Asylbewerber!

Nur fünf Tage vor der bayerischen Kommunalwahl am 8. März 2026 hat der AfD-Kreisverband Miesbach in der Vitalwelt Schliersee eine programmatisch scharfe Großveranstaltung abgehalten. Unter dem Motto „Komm, wir machen Miesbach blau!“ stand vor allem die Rede des Landratskandidaten Martin Simon im Mittelpunkt, der klare Prioritäten für den Landkreis setzte und als ersten AfD-Antrag im Kreistag die Einführung einer Arbeitspflicht für Asylbewerber ankündigte. Die Veranstaltung zog zahlreiche Bürger an, die im Anschluss lange blieben, Fragen stellten und etliche neue Mitgliedsanträge ausfüllten.

Martin Simon, Diplom-Ingenieur für Frequenztechnik aus Otterfing, verheiratet, Vater zweier Kinder und bald Großvater, positionierte die AfD als einzige echte Alternative zu CSU und Freien Wählern: „Wer CSU oder FW wählt, bekommt de facto Links-Grün-Politik. Nur die AfD vertritt konsequent die Interessen der Menschen hier im Landkreis Miesbach.“ Er forderte ein sofortiges Stoppen von Containersiedlungen, den Verzicht auf Windkraftanlagen in der sensiblen Oberländer Landschaft und ein Ende des Flächenfraßes auf landwirtschaftlichen Böden. Stattdessen müsse der Kreishaushalt durch massive Einsparungen bei Asylkosten und „Klimaschmarrn“ saniert werden – das eingesparte Geld solle in Schulen, Krankenhäuser, Breitensport und eine deutlich niedrigere Kreisumlage fließen. Simon nannte weitere konkrete Punkte: rascher Straßenausbau, echter ÖPNV-Ausbau, Verwaltungsmodernisierung durch KI – und das alles ohne teure Klimabeauftragte. Als zentrales Versprechen betonte er: „Mein allererster Antrag als AfD-Fraktion im Kreistag wird die Einführung einer Arbeitspflicht für Asylbewerber sein. Wer hier Leistungen bezieht, muss auch etwas für die Gemeinschaft leisten.“

Der passionierte Wanderer und Sportradfahrer erinnerte an seine eigene Rolle bei den Bauernprotesten 2023/2024 – inklusive Traktorfahrt von Miesbach bis nach München gegen die Abschaffung der Dieselsteuerentlastung – sowie als Stimmungsmacher bei den Montagsspaziergängen gegen Corona-Maßnahmen. Mit einem Augenzwinkern kommentierte er seine Ausgrenzung durch den ADFC: „Ich fordere mehr und bessere Fahrradwege und einen attraktiven ÖPNV – und genau deshalb wollen sie mich rauswerfen. Weil ich angeblich ‚ausgrenze‘. Das zeigt, wer hier wirklich intolerant handelt.“

Kreisvorsitzender Thomas Widmann, zugleich Stadtratskandidat in Tegernsee auf Listenplatz 1, dankte Bürgermeister Franz Schnitzenbaumer (CSU) ausdrücklich dafür, dass die Gemeinderäume trotz des politischen Klimas zur Verfügung gestellt wurden: „In Zeiten, in denen das nicht mehr selbstverständlich ist, danke ich dafür, dass geltendes Recht eingehalten wurde.“ Er verwies auf den jüngsten juristischen Erfolg: Das Verwaltungsgericht Köln habe am 26. Februar 2026 entschieden, dass der Verfassungsschutz die AfD vorläufig nicht als „gesichert rechtsextrem“ einstufen dürfe – es fehlten hinreichende Belege für ein verfassungsfeindliches Gesamtziel der Partei.

MdEP Markus Buchheit (AfD-Delegation ESN-Fraktion) nutzte seinen Auftritt, um die EU-Politik scharf zu kritisieren. Er beschrieb den Green Deal als „Klima-Sozialismus“, der die europäische Industrie systematisch schwäche und die Energiekosten in die Höhe treibe. Besonders scharf ging er mit dem Mercosur-Abkommen ins Gericht, das er als massiv landwirtschaftsfeindlich bezeichnete – und betonte, dass AfD und Grüne hier ausnahmsweise gemeinsam gestimmt hätten, um das Abkommen auszubremsen, wenn auch aus unterschiedlichen Gründen. Buchheit warnte vor der fortschreitenden Deindustrialisierung durch Dekarbonisierungsvorgaben, vor dem drohenden Verbrennerverbot, dem Lieferkettengesetz und der EU-Gebäuderichtlinie. Er machte den Zuhörern Mut: Die Mühlen der Demokratie mahlen langsam, aber die rechten und konservativen Kräfte gewännen in Brüssel zunehmend an Einfluss. Je stärker die AfD bei Wahlen werde, desto realistischer sei es, diese „EU-Bürokratiemonster“ schrittweise abzubauen oder ganz abzuschaffen.

Prof. Dr. Ingo Hahn, Bundestagsabgeordneter für den Stimmkreis Bad Tölz-Wolfratshausen-Miesbach und ehemaliger Fraktionsvorsitzender der AfD im Bayerischen Landtag, attackierte als promovierter Geoökologe den ideologisch überhitzten „Klimawahn“. Er kritisierte insbesondere die flächendeckende Errichtung von Windkraftanlagen in windarmen Regionen des Oberlands, die zu großflächigen Waldrodungen führe und Natur und Landschaftsbild massiv zerstöre. Als ehemaliger Hochschullehrer forderte er die Wiederherstellung echter Wissenschaftsfreiheit an den Universitäten und wandte sich gegen das, was er als linksradikale Dominanz und einseitige Narrative in Klima-, Impf- und Gesellschaftsfragen bezeichnete.

Moderiert wurde der Abend vom stellvertretenden Kreisvorsitzenden Jurij Kofner, der die Veranstaltung mit einem Appell an die Heimatverbundenheit und den Schutz der nächsten Generation eröffnete: „Wir stehen hier, weil wir unser wunderschönes Oberland, unsere Kinder und unsere freiheitliche Zukunft nicht kampflos aufgeben wollen. Die AfD ist die Kraft, die diesen Kampf mutig und ohne Wenn und Aber führt.“

Die Spitzenkandidaten für Kreistag Miesbach und Stadtrat Tegernsee stellten sich den Anwesenden vor, darunter:

  • Martin Simon (Landratskandidat, Otterfing)
  • Thomas Widmann (Stadtratskandidat Tegernsee)
  • Gitta Peetz-Klädtke (Rottach-Egern)
  • Mario Berghammer (Stadtratskandidat Tegernsee)
  • Florian Thannberger (Stadtratskandidat Tegernsee)
  • Erich Mohrenweiser (Waakirchen)
  • Josef Gambs (Holzkirchen)
  • Eberhard Frey (Stadtratskandidat Tegernsee)
  • Barbara Renz (Otterfing)

Die Veranstaltung endete in intensiven Gesprächen und mit sichtbarer Mobilisierung: Viele Bürger zeigten sich von den klaren Ansagen beeindruckt und füllten vor Ort Mitgliedsanträge aus.

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