Energiepolitischer Abend der AfD Kelheim und Landshut – Ein voller Erfolg mit über 60 engagierten Bürgern

Am 18. April 2026 luden die AfD-Kreisverbände Kelheim und Landshut herzlich zu einem energiepolitischen Abend im Landkreis Landshut ein. Über 60 interessierte Bürger aus den Landkreisen Kelheim, Landshut, Regensburg, Pfaffenhofen und Ingolstadt folgten der Einladung und sorgten für einen lebhaften, gut besuchten Saal. Der Abend bot fundierte Einblicke in die aktuellen Herausforderungen der deutschen Energiepolitik und zeigte klare Alternativen auf.

Kompetent und souverän moderierte Elena Fritz, Kreisvorsitzende des AfD-Kreisverbandes Kelheim und Mitglied im Landesfachausschuss „Außenpolitik“ der AfD Bayern, durch den Abend. Sie führte die beiden Referenten und das Publikum sicher durch die Themen und schuf eine angenehme Atmosphäre für den anschließenden Austausch.

Prof. Dr. Ingo Hahn, MdB (AfD), Mitglied in den Bundestagsausschüssen für Umwelt sowie Wissenschaft und Forschung, eröffnete mit einem eindringlichen Vortrag über die Folgen der Windenergie für Natur und Mensch. Hahn beleuchtete die massiven Eingriffe in die heimische Landschaft: Allein in Bayern wurden bereits über 300 Fußballfelder Wald für Windkraftanlagen gerodet – mit gravierenden Schäden für Flora und Fauna in den Wäldern (Fachagentur Wind, 2025; Frondel M., 2026). Jede einzelne Anlage tötet jährlich 21 Vögel und 40 Millionen Insekten, was die Biodiversität ernsthaft bedroht (BfE, DLR, 2016). Zudem berichtete er von der hohen Konfliktintensität: Zwischen 2013 und 2025 gab es in Bayern insgesamt 274 Klagen gegen Windkraftanlagen (Drucksachen 19/3140, 19/11183). Hahn machte deutlich, dass der Ausbau der Windenergie nicht nur ökologisch, sondern auch für die betroffenen Menschen vor Ort erhebliche Belastungen mit sich bringt.

Anschließend sprach Jurij Christopher Kofner, Geschäftsführer und Ökonom am Institut für konservative Wirtschaftspolitik (IKW) sowie Sprecher des Landesfachausschusses „Finanzen & Steuern“ der AfD Bayern. Kofner analysierte die wirtschaftlichen Auswirkungen der aktuellen Energiepolitik mit klaren Zahlen und Fakten. Die Energiewende – geprägt vom massiven Ausbau volatiler PV- und Windkraft, kombiniert mit Sanktionen und der CO₂-Bepreisung – hat die Energiepreise seit 2000 bis 2025 überproportional in die Höhe getrieben: Benzin +71 %, Diesel +104 %, Strom für Haushalte +150 %, Gas für die Industrie +200 % und weitere deutliche Steigerungen (Destatis, 2026).

Er hob die immensen, von den regierenden Kartellparteien oft versteckten Systemkosten hervor: Allein 368 Mrd. € EEG-Subventionen von 2000 bis 2025 (BNetzA, 2026), dazu ein Netzausbau für Strom von 732 Mrd. € bis 2045 (ewi Köln, 2025) sowie teure Speicher- und Backup-Kapazitäten. Die Energiewende habe Deutschland zudem deutlich abhängiger von Energieimporten gemacht – die Importabhängigkeit stieg von 60 % im Jahr 2003 auf 67 % im Jahr 2024 (Eurostat, 2025). Die „Maßnahmen“ der Bundesregierung zur Senkung der Energiekosten bezeichnete Kofner treffend als „schlechten Aprilscherz“.

Konkrete Lösungen präsentierte Kofner mit der AfD-Energiepolitik: Durch die Abschaffung der CO₂-Abgabe sowie deutliche Reduzierungen der Energiesteuer und der Umsatzsteuer könnten Strompreise für Gewerbe um 19 %, für Haushalte um 26 % und für die Industrie um 40 % gesenkt werden. Diesel würde um 50 Cent und Benzin um 66 Cent je Liter günstiger.

Im Anschluss an die beiden Vorträge folgte eine längere und lebhafte Frage- und Antwortrunde. Die Bürger diskutierten intensiv mit den Referenten unter anderem über den Umgang mit der CDU/CSU, die Möglichkeit einer Gasknappheit im Winter 2026/2027, die notwendige Reform des Strommarktes sowie Interessenkonflikte von Politikern der Altparteien – darunter deren Besitz von Rüstungsaktien.

Der energiepolitische Abend war ein gelungener, informativer und motivierender Auftakt für weitere Gespräche. Die AfD Kelheim und Landshut bedanken sich bei allen Gästen, Referenten und der Moderatorin Elena Fritz für diesen starken Abend für die klare ökonomische Analyse, die zeigt: Echte Kostensenkungen und eine vernünftige Energiepolitik sind nur mit der AfD möglich.

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